Frauenklinik des St. Franziskus-Hospital in Münster
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Nachteile älterer Verfahren zur Entfernung der Gebärmutter
 
In den folgenden Abschnitten sind die älteren Verfahren zur Entfernung der Gebärmutter gegenübergestellt:
 
 
Die Entfernung der Gebärmutter durch einen Bauchschnitt
(abdominale Hysterektomie)

 
Bei dieser Operationstechnik wird die Gebärmutter in der Regel durch einen Querschnitt im Schambereich entfernt. Früher wurde diese Technik häufig angewandt. Heute ist sie manchmal erforderlich:
  • bei einer sehr großen Gebärmutter.
  • wenn eine Erweiterung des Eingriffs erforderlich werden kann (z.B. die Mitentfernung der Lymphknoten an der Beckenwand).
  • wenn ausgedehnte Verwachsungen im Bauchraum bestehen.
abdominale Hysterektomie
Bauchschnitt mit Sogdrainagen
Nachteile dieser Operationstechnik bestehen in dem großen Wundgebiet, der langsameren Mobilisierung, vermehrten Wundschmerzen und in einem längeren Krankenhausaufenthalt.
 
 
Die Entfernung der Gebärmutter durch die Scheide (vaginale Hysterektomie)
 
Die Gebärmutter wird von der Scheide her entfernt, indem sie von den umgebenden Strukturen abgetrennt wird. Die vordere und hintere Scheidenhaut wird eröffnet, und die Gebärmutter wird von ihren Bändern und von dem übrigen Gewebe gelöst. Auch diese Methode wurde früher häufig praktiziert.
vaginale Hysterektomie

  • Der Vorteil gegenüber der Bauchschnitt-Methode liegt darin, dass kein sichtbarer Schnitt vorliegt und die Bauchdecke intakt bleibt,
  • der Nachteil, dass vom nicht ganz keimfreien Gebiet (der Scheide) zum keimfreien Bereich (der Bauchhöhle) operiert wird, wobei es leichter zu Infektionen nach der Operation kommen kann.

Wenn Sie Fragen zur Gebärmutterentfernung haben oder mehr Informationen wünschen, wenden Sie sich an Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt oder an unser Ärzte-Team.
 
Eine Informationsbroschüre können Sie über unser Sekretariat anfordern oder hier online bestellen.