Frauenklinik des St. Franziskus-Hospital in Münster
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Myomentfernung
 
Als Myome bezeichnet man Geschwülste, die aus glatter Muskulatur und einem bindegewebigen Anteil bestehen. Solange eine Eierstocksfunktion mit Produktion von Östrogenen vorhanden ist, können Myome wachsen. Als Beschwerden treten manchmal Schmerzen, Blutungsstörungen, Blasenstörungen und Druckbeschwerden auf. Myome können auch eine Schwangerschaft behindern oder stören.
Eine Operation kommt dann in Frage, wenn die Beschwerden nicht tolerabel sind und andere Therapiemethoden versagen.
 
Sehr häufig können die Myome gebärmuttererhaltend ausgeschält werden mittels der Bauchspiegelung. Ein solcher Eingriff wird als Myomenukleation bezeichnet.
 
 
Die Vorteile dieser minimal-invasiven Technik sind überzeugend:
  • sehr geringer Blutverlust
  • in der Regel keine Eigenblutspende erforderlich
  • viel geringere Schmerzen nach der Operation
  • weniger Wundinfektionen, da die endoskopische Technik eine größtmögliche Sterilität bietet
  • weniger Verwachsungen
  • schnelle Mobilisierung
  • kurzer Krankenhausaufenthalt
  • insgesamt schnellere Erholungsphase