Frauenklinik des St. Franziskus-Hospital in Münster
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Gebärmutterhalskrebs
 
Der Gebärmutterhalskrebs (das Zervixkarzinom) entsteht aus dem Gebärmutterhals (der Zervix).
 
In frühen Stadien (Carcinoma in situ) kann als Therapie eine Konisation ausreichend sein. Konisation bedeutet die Entfernung eines kegelförmigen Gewebsstückes am Gebärmutterhals. Wir benutzen dazu einen Laser. Mit Hilfe des Laserstrahls wird der Gewebekegel schonend am Muttermund entfernt.
 
In weiter fortgeschrittenen Stadien sollten jedoch die Gebärmutter, der anhängende Bandapparat und die Beckenlymphknoten, ggfs. auch die Lymphknoten neben den großen Bauchgefäßen, entfernt werden.
 
Die gesamte Operation erfolgt in unserer Frauenklinik mittels Bauchspiegelung (RLA = Radikale laparoskopische Hysterektomie mit pelviner und paraaortale Lymphonodektomie).
In manchen Fällen ist nach endoskopischer Operation der Lymphknoten und Operation im Bereich der Gebärmutter ein teilweises vaginales Vorgehen sinnvoll (VALRH = vaginal assistierte laparoskopische radikale Hysterektomie ).
 
1998 haben wir damit begonnen, diese große Operation endoskopisch in Kombination mit dem vaginalen Vorgehen durchzuführen. Ein Bauchschnitt ist seither die absolute Ausnahme.
 
 
Seit mehr als zwei Jahren ist das ausschließliche endoskopische Vorgehen (RLA) Routine.
 
 
Die Vorteile dieser Technik sind überzeugend:
  • geringerer Blutverlust.
  • viel geringere Schmerzen nach der Operation.
  • weniger Wundinfektionen, da die endoskopische Technik eine größtmögliche Sterilität bietet.
  • schnelle Mobilisierung.