Frauenklinik des St. Franziskus-Hospital in Münster
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Bauchspiegelung
 
Bei der Bauchspiegelung (= Laparoskopie) wird die Bauchhöhle von innen mit einer Spezialoptik (Laparoskop) betrachtet. Dies geschieht in Vollnarkose.
 
Dabei können auch Operationen (therapeutische Laparoskopien), so genannte minimal-invasive Eingriffe, durchgeführt werden: Mittels spezieller Instrumente erfolgen über sehr kleine Hautschnitte Operationen im Bauchraum, ohne dass ein großer Bauchschnitt erforderlich ist.
 
 
Für diagnostische und therapeutische Eingriffe ist die Laparoskopie unverzichtbar geworden, z. B. bei
  • Entfernung von Eierstockzysten
  • Sterilisationen
  • Lösung von Verwachsungen
  • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit
  • unklaren Unterbauchschmerzen
  • Endometriose
In den meisten Fällen können diese Eingriffe ambulant durchgeführt werden.
 
 
Adhaesionsprophylaxe:
 
Nicht selten finden sich nach einer Operation Verklebungen im Wundgebiet, nach Bauchschnitt deutlich häufiger als nach einer Bauchspiegelung. Dies führt oft noch nach Jahren zu Beschwerden. Um diesen Komplikationsmöglichkeiten vorzubeugen, führen wir unsere Operationen anatomisch korrekt und gewebeschonend durch. Wenn erforderlich kommt eine gezielte Adhaesionsprophylaxe durch Gabe einer verwachsungshemmenden Substanz zur Anwendung.
 
 
Die Vorteile dieser sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie sind überzeugend:
  • viel geringere Schmerzen nach der Operation.
  • weniger Wundinfektionen, da die endoskopische Technik eine größtmögliche Sterilität bietet.
  • schnelle Mobilisierung.
  • ambulanter Eingriff.
  • insgesamt schnellere Erholungsphase.